Wie Blog Content Marketing für dein Business funktioniert

Fragst du dich, ob es sinnvoll für dich ist auf Blog Content Marketing zu setzen? Du willst mit deinem Marketing nicht von Plattformen wie Facebook, Instagram und Co. abhängig sein? Dann erfährst du hier, wie ein Blog beim Online Marketing funktioniert und warum er so wichtig für dein Business ist.

Vorteil eines Blogs fürs Content Marketing

Keine Frage, ein Blog macht Arbeit. Es reicht nicht ein schickes Bild und 5 Zeilen Text zu veröffentlichen und dann auf riesige Besucherströme zu warten (die werden damit nicht kommen). In einem Blog musst du konstant hilfreiche, relevante Inhalte liefern.

Ein Blogartikel kostet deutlich mehr Zeit und Energie als ein schneller Facebook-/Instagram-Beitrag. Allerdings sind soziale Netzwerke schnelllebig. Die meisten Follower scrollen einmal schnell durch und überfliegen Headlines und Fotos. Nur, was auf die Schnelle wirklich ins Auge springt, wird angeklickt und egal wann der Beitrag erscheint, es bekommt einfach nicht jeder mit. Zudem ist die Lebensdauer pro Beitrag sehr gering. Auf Instagram beträgt die Lebensdauer eines Beitrags 21 Stunden, auf Facebook sogar nur 5 Stunden. Danach verschwinden sie in der Masse neuer Beiträge. Die Lebensdauer eines Blogartikels beträgt hingegen stolze 2 Jahre!

Das bedeutet, ein Artikel, den du dieses Jahr in deinem Blog veröffentlicht hast, wird dir noch 2 Jahre lang Besucher:innen und Neukund:innen bringen – ohne Mehrarbeit. Klasse, oder? Unterm Strich kostet dich die Arbeit an Blogbeiträgen also viel weniger Zeit als die für Beiträge in Social-Media-Kanälen. Blogs sind ein nachhaltiger Weg, um Besucher:innen auf deine Website zu ziehen.

Dein Corporate Blog erlaubt dir mehr Selbstbestimmung

Kurz und knackig: Du hast mit deinem Blog immer den Heimvorteil.

Du kennst vielleicht den Spruch „Mein Haus, meine Regeln.“ und in diesem Fall gilt: „Mein Blog, meine Regeln.“. Auf deinem Blog entscheidest allein du, was wann passiert. Solange deine Suchmaschinenoptimierung (SEO) stimmt und deine Beiträge einen echten Mehrwert liefern, ist dir Traffic über die Suchmaschine sicher. 

Jemand, der auf deinem Blog landet, weil er ein konkretes Problem hat und in deinem Beitrag die Antwort dafür findet, ist doch wichtiger für dein Unternehmen, als jemand der mal schnell morgens vor der Arbeit scrollt und deinen Beitrag gar nicht bemerkt, weil

a) Facebook/Instagram ihn im Algorithmus verschwinden lässt oder
b) weil du nicht genug Budget hast, um Anzeigen zu schalten oder gar
c) weil sie/er gerade nicht das entsprechende Problem hat und kein Interesse da ist.

Ein Blog erlaubt dir mehr Selbstbestimmung und die Abhängigkeit von einer Plattform verschwindet. Du veröffentlichst deinen Content und Besucher finden ihn, wenn sie ihn brauchen. Du musst nicht versuchen ihre Aufmerksamkeit zwischen 100 anderen Beiträgen auf dich zu lenken. Sie suchen, weil sie JETZT ein Problem haben und landen bei dir, wenn dein Artikel dieses Problem löst. Also bleiben sie auch.

Content Marketing mit Blog hat mehr Relevanz

Besucher, die auf deinen Blog kommen und deine Beiträge lesen, haben eine nicht zu unterschätzende Relevanz. Der wichtigste Unterschied zu Lesern, die im Newsfeed zu deinem Beitrag gefunden haben: Sie kommen von sich aus.

Damit sie wiederkommen, muss die Qualität deines Contents natürlich stimmen. Das macht Arbeit, zahlt sich aber langfristig aus. Klar, deine Follower bei Instagram folgen dir, weil sie Interesse an deinem Content haben, aber sie suchen nicht jeden Tag konkret nach einer Lösung. Du und ich, wir machen das ja auch so. Man überfliegt die Headlines und liest, wenn man an etwas Interessantem hängenbleibt.

Kürzlich gab es einen 6-stündigen Ausfall von Facebook, Instagram und WhatsApp. Das sind 6 Stunden, in denen du für Kund:innen/Follower auf diesen Kanälen nicht erreichbar bist. Deine Beiträge verpuffen, weil sie niemand abrufen kann. Und du selbst hast keinen Einfluss darauf, wie schnell die Störung behoben ist.

Wenn du aber zugleich auf einen Blog und Content Marketing setzt, kannst du dich bei so einem Ausfall entspannt zurücklehnen. Deine Inhalte sind immer noch erreichbar.

Blog Content Marketing

Inhalte verbreiten mit dem Blog als Content-Zentrale

Ein Blog vernetzt deine Social-Media-Kanäle an einem Ort und bietet Anreize für die Leser:innen den Content in verschiedenen Netzwerken zu teilen. Er sollte der Knotenpunkt deiner Marketing-Strategie sein – deine Zentrale im Netz. Natürlich streust du deine Inhalte weiterhin über Social Media, aber im Idealfall übernehmen das auch deine Leser:innen für dich, weil du sie mit deinen Blogbeiträgen überzeugt hast. Dadurch gewinnst du letztlich neue Blog-Besucher:innen hinzu.

Mach den Content im Blog zu deiner Priorität und sorge dafür, dass die Qualität stimmt. Regelmäßigkeit und Qualität sind die beiden wichtigsten Komponenten beim Bloggen und sorgen dafür, dass Besucher:innen zu wiederkehrenden Leser:innen und später Kund:innen werden.

Mach dein Marketing nicht abhängig von Social Media

Social-Media-Kanäle sind stetig im Wandel. Bestehende Kanäle durchlaufen Änderungen oder verschwinden irgendwann aus dem Sichtfeld der Nutzer, weil Neue auftauchen, die interessanter sind. Snapchat ist beispielsweise völlig von der Bildfläche verschwunden seit Instagram die Stories-Funktion eingeführt hat, um mal ein Beispiel zu nennen.

Wenn du all deine Marketing-Aktivitäten allein auf eine oder mehrere Social-Media-Plattformen ausrichtest, machst du dich abhängig von diesen Plattformen. Bestimmt hast du auch keine Lust irgendwo ganz neu anzufangen und zwischenzeitlich Einbußen bei Aufträgen oder Verkäufen zu machen, weil deine Reichweite gesunken ist.

Solange du einen Blog hast, ist dein Content immer dort im Netz verankert und kann jederzeit über alle – bestehende und neue – Social-Media-Kanäle geteilt werden. Genau das macht deinen Blog in deiner Marketing-Strategie so wertvoll. Falls du also noch überlegst, ist nach dem aktuellen Fall mit dem Ausfall von Facebook und Co. der perfekte Moment, um aktiv zu werden und deinen eigenen Blog zu erstellen. Social Media sollten immer als Ergänzung gesehen werden, weniger als Kern deiner Strategie im Content Marketing.

Wenn du erfahren möchtest, wie du mit einem Blog Kund:innen gewinnst, lese HIER weiter [klick].

___
Photos via Unsplash 1 + 2

Tags:

4 Responses

  1. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich beim Lesen zustimmend mit dem Kopf genickt habe.
    Ein Blog ist nun mal der Dreh-und Angelpunkt, mit ihm positioniert man sich als Kenner auf seinem Gebiet.

    Die wertvollen Beiträge werden immer wieder gern gelesen, geteilt und so werden neue Leser auf dem Blog aufmerksam. Letztendlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis aus den treuen Lesern auch Kunden werden.
    LG Tina

    • Liebe Tina,

      danke für deinen Kommentar. Genau aus diesem Grund habe ich den Beitrag geschrieben. Für die Positionierung als Unternehmen ist es meiner Meinung nach unerlässlich, sich mit einem eigenen Blog online aufzustellen.

      Ich sehe Social Media auch als Weg, um auf das eigene Blog aufmerksam zu machen und letztlich dadurch Leser als Kunden zu binden.

      LG Svenja

  2. Danke für diesen Arschtritt, als was ich es sehe. Vor allem, der Hinweis, dass der BLOG als Kern gesehen werden soll.

    Ich denke, Social Media ist so verlockend, weil es so viele Spielereien & eine direkte Resonanz gibt.
    Auf Instagram bspw. bekommst du relativ schnell Follower & Likes & Kommentare – bloggen hingegen dauert wesentlich länger, nicht nur das Schreiben der Artikel, sondern auch die Wertschätzung.

    • Hallo Simone! Danke, freut mich, wenn mein Artikel dich ein bisschen aufrütteln konnte.

      Ich kenne die Bequemlichkeit mit Social Media auch sehr gut. Der Aufwand ist mit einem Blog viel größer und es dauert länger, bis man Ergebnisse sieht. Aber langfristig leistet er treue Dienste und du behältst jederzeit die Kontrolle über deinen Content.

      LG Svenja

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen