Warum Du den Fokus jetzt auf Inbound Marketing richten solltest

Warum du jetzt den Fokus auf Inbound Marketing richten solltest

Kunden sind der Treibstoff deines Unternehmens. Daher willst du natürlich kontinuierlich neue Kunden generieren und diese dauerhaft von deiner Dienstleistung oder deinem Produkt überzeugen. Nur so wird dein Unternehmen langfristig erfolgreich sein. Heute funktioniert das am besten mit Inbound Marketing.

Früher spielte man einen Werbespot oder schickte Flyer und Mailings per Post an potentielle Kunden. Das nennt man Push-Werbung, oder mal ganz direkt formuliert: Ein Unternehmen drängt sich ungefragt in das Bewusstsein potentieller Kunden. Diese Werbeform – auch Outbound Marketing genannt – funktioniert heute nicht mehr. Warum das so ist und wie die Alternative Inbound Marketing aussieht, erfährst du hier.

So verhalten sich Kunden heute Push-Werbung gegenüber

Machen wir uns nichts vor, der Großteil der Menschen ist inzwischen daran gewöhnt die Print-Werbung aus dem Briefkasten direkt in die Papiertonne zu befördern. Dabei würdigt man sie keines Blickes und ärgert sich innerlich darüber, dass der Postbote den Keine-Werbung-Aufkleber schon wieder ignoriert hat.

Abends vor dem Fernseher ist die Werbepause immer eine willkommen Unterbrechung. Du kannst Bier oder Cola schnell zur Toilette bringen und Snacknachschub holen, ohne etwas vom Film zu verpassen. Alternativ machen es die Leute wie ich und nutzen die Gelegenheit neue Beiträge in den Social-Media-Kanälen zu lesen und mit Freunden bei WhatsApp zu schreiben.

Du siehst also: Die meisten Leute ignorieren Outbound Marketing schon auf Autopilot – dich wahrscheinlich eingeschlossen. Das Wegsehen passiert bereits ganz unbewusst und wer an Push-Werbung festhält, erreicht heute seine Zielgruppe nicht mehr. Du, ich und die Kunden – wir entscheiden heute lieber selbst wann und wo wir uns Werbung anschauen. Alles andere wird als aufdringlich und nervig empfunden. Die Kunst ist nun, dich mit deinem Unternehmen dort aufzuhalten, wo auch deine Kunden sind, um die eigene Marke zu bewerben.

Was machst du, wenn du etwas suchst? Genau, einmal kurz gegoogelt und schon hast du die gewünschte Information. Das ist der Punkt, an dem für dein Unternehmen im digitalen Zeitalter Inbound Marketing ins Spiel kommen sollte, um dich in der Branche zu positionieren und Kunden zu gewinnen.

So funktioniert Inbound Marketing bei der Generierung von Neukunden

Kurz gesagt: Beim Inbound Marketing kommen die Kunden zu dir, weil sie ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung suchen. Den Weg zu dir finden sie über die Social-Media-Kanäle, in denen sie sich aufhalten, oder über die Suchmaschine, wenn du eine entsprechende Online-Präsenz hast.

Gerade Google ist hier für Inbound Marketing das Brücke schlagende Instrument. Wer in Aachen lebt und zum Beispiel einen Dachdecker sucht, gibt in der Google-Suche vermutlich so etwas wie „Dachdecker in Aachen“ ein. Wenn dein Unternehmen in den Suchergebnissen möglichst weit oben erscheint, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man deine Website anklickt. Und schon ist ein potentieller Kunde auf deiner Seite. Nun hast du deine Chance ihn vom Bleiben zu überzeugen.

Was Du für Inbound Marketing brauchst

Um unter diese Suchergebnisse zu gelangen, muss ein Unternehmen gezielt Inbound Marketing betreiben. Dies beinhaltet eine klare Strategie und die Definition einer Zielgruppe, sowie einer Buyer-Persona. Dazu solltest du dir Gedanken darüber machen, was diese Zielgruppe auszeichnet, was sie braucht, wonach sie sucht und natürlich auch, wo sie sich aufhält. Wenn dieses Grundgerüst steht, kannst du loslegen. Kunden suchen nämlich nach Lösungen für Probleme. Ob es nun darum geht, dass jemand das Dach repariert oder um Wanderschuhe, weil der nächste Urlaub ansteht; als Unternehmen ist es nun wichtig die eigenen Marketing-Aktivitäten darauf auszurichten, Lösungen für diese Probleme anzubieten.

Unterstützt wird dies von Keywords in Blogartikeln, auf Landing Pages und in Texten auf deiner Website. Diese Schlüsselworte werden später von Google gefunden und mit der Suche eines potentiellen Kunden verknüpft. Der Kunde will nach dem Klick aber kein selbstherrliches Werbegelaber wie „Schaut mal wie toll mein Produkt ist! Und jetzt kauf!“, das glaubt dir nämlich heute niemand mehr, sondern Inhalte mit Mehrwert.

Dazu zählen beispielsweise Informationen, Tipps oder Anleitungen, die deinem Kunden einen echten Nutzen liefern. Als Unternehmen positionierst du dich mit solchen Inhalten auf deiner Website als Experte in deiner Branche und schaffst eine Vertrauensbasis. Du zeigst damit den potentiellen Kunden: Ich kenne mich aus, ich kann dir helfen dein Problem zu lösen. Damit das auch möglichst Viele mitbekommen, solltest du zudem deinen Mehrwert auch über die Social-Media-Kanäle teilen, in denen deine Zielgruppe anzutreffen ist.

Du selbst bist vermutlich auch hier, weil du eine Lösung oder eine Information suchst. Mit Inbound Marketing macht sich dein Unternehmen genau dieses Verhalten zu Nutze. Also weg von den Werbeflyern, die doch nur im Müll landen und stumm geschalteten Werbespots. Mit einer durchdachten Inbound-Marketing-Strategie bestehend aus Social Media Marketing und Content Marketing steht dem Erfolg nichts mehr im Wege. Gute, nützliche Inhalte sind dazu der Schlüssel.

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Photo via picjumbo

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