Was Newsletter unbeliebt macht und wie du diese Fehler vermeidest

Welche Fehler du bei Newslettern vermeiden solltest

Newsletter sind nach wie vor ein wichtiges und effektives Marketing-Instrument. Fast alle Marketing-Experten preisen E-Mail-Marketing als wahre Goldgrube des Content-Marketings an. Obwohl ich den Nutzen nicht abstreite, im Gegenteil, vertrete ich dennoch eine eher unpopuläre Meinung: Ich mag keine Newsletter. Warum ich mich damit schwer tue und wie das mit deinem Erfolg im E-Mail-Marketing zusammenhängt, verrate ich dir hier.

Warum Newsletter-Marketing für mich persönlich nicht funktioniert

Ich kann an einer Hand abzählen, welche Newsletter ich tatsächlich regelmäßig öffne und lese. Meistens endet es doch mit einem schnellen Klick und somit mehr Futter für meinen digitalen Mülleimer. Wenn mich etwas interessiert, trage ich mich immer wieder gerne als Abonnentin ein. Leider endet diese wechselseitige Beziehung fast nie gut für mich. Meistens fühle ich mich schnell zugespammt, genervt oder einfach gelangweilt. Manchmal ist es auch Zeitmangel. Mein E-Mail-Fach quillt oft genug über und Newsletter müssen dem wirklich Wichtigen weichen.

Von zig abonnierten Newslettern schaffen es höchstens 5%, dass ich sie regelmäßig öffne und lese. Aber nicht mal die bringen mich jedes Mal dazu die vom Absender gewünschte Handlung auszuführen. Häufig bestelle ich sie über die Opt-Out-Funktion schnell wieder ab und frage mich regelmäßig, warum ich mich überhaupt eingetragen habe. Ich bin also eine undankbare Abonnentin für den jeweiligen Absender. Vielleicht bin ich besonders kritisch oder nur speziell, das habe ich nicht näher analysiert. Fakt ist: Bei mir funktioniert es einfach nicht – nicht mal wenn sie gut gemacht sind.

Hast du vor auf Newsletter-Marketing zu setzen? Jetzt denke an all deine Abonnenten und potentiellen Kunden. Damit es dir mit ihnen nicht so geht wie denen, die bei mir keinen Erfolg hatten, nenne ich dir ein paar Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest.

Darum ist dein Newsletter [bisher] erfolglos

Erfolgsgeschichten und glühende Empfehlungen für E-Mail-Marketing gibt es zur genüge. Aus diesem Grund möchte ich mich hier damit befassen, warum es für dich vielleicht bisher noch nicht funktioniert hat. Sicherlich gibt es in den Weiten des Content-Marketings auch zahlreiche Misserfolge im Bezug auf Newsletter. Abonnenten springen wieder ab, dein Call to Action funktioniert nicht und sie landen im virtuellen Papierkorb.

Warum das so ist, kann man auf ein paar wesentliche Faktoren herunterbrechen:

      • Deine Headlines/Betreffzeilen sind langweilig und nicht klickbar.
      • Du hast eine Frequenz, die viel zu hoch und somit nervig ist.
      • Er überzeugt nicht. Zu werblich, zu wenig Nutzen, kein Mehrwert.
      • Zu überladen, unübersichtlich – der Inhalt erschlägt den Leser.

Der kritische Blick auf die eigenen Marketing-Aktivitäten kann schwierig sein. Sich einzugestehen, dass etwas nicht funktioniert, ist nicht immer leicht. Aber nur, wenn du deine Fehlerquellen analysierst, wirst du die Fehler ausmerzen und deinen Erfolg steigern können. Beobachten und Evaluieren sind wichtige Bestandteile des Marketings, ebenso wie ständige Maßnahmen zur Optimierung und sind eben auch für das Newsletter-Marketing unverzichtbar.

Das solltest du wissen, wenn du mit deinem Newsletter Erfolg haben willst

Erfolgreiche Newsletter sind kein Hexenwerk. Wenn du mit klarem Blick ans E-Mail-Marketing herangehst, wird sich auch dein Erfolg einstellen. Dazu solltest du Folgendes beachten:

      • Deine Abonnenten interessieren sich nicht für dich, sondern nur für ihren eigenen Nutzen. Vergeude den Platz nicht, um zu viel über dich zu reden.
      • Persönlichkeit und Wertschätzung sind das A und O, also benutze eine namentliche statt eine allgemeine Ansprache.
      • Du willst etwas vom Empfänger, also biete ihm Anreize die gewünschte Handlung durchzuführen (Freebies, exklusive News, Tipps etc.)
      • Wecke Neugier! Die Headline muss sitzen, also investiere hier viel Zeit.
      • Sei nicht wie aufdringliche Werbung im Fernsehen oder Spam. Reduziere deine Frequenz – weniger ist mehr.
      • Beschränke dich auf das Wesentliche. Umfangreiche Essays haben in deinem Newsletter nichts zu suchen. Halte dich kurz, die Leser haben wenig Zeit.

Das Wichtigste ist aber: Leg einfach los. Optimieren kannst du jederzeit. Es läuft schleppend an? Analysiere und überlege warum, dann verbessere deine Maßnahmen. Beziehe deine Abonnenten mit ein. Frage sie, was sie wollen und was nicht. Du wirst sehen: Mit Geduld und Biss wird es irgendwann laufen.

Fazit

Vielleicht fragst du dich nun, ob dieser Beitrag Plädoyer für E-Mail-Marketing oder Kritik daran ist. Ganz ehrlich? Ich sage beides. Aus Kundensicht halte ich nichts von Newslettern, ich konnte bisher nicht überzeugt werden. Aber das liegt an mir, meiner persönlichen Reaktion auf jegliche werbende Maßnahmen (und das sind Newsletter letztlich), sowie meinen Erfahrungen mit schlechten Newslettern.

Aus Marketing-Sicht stehe ich zu 100% dahinter, aber ich gebe offen zu, dass mir meine negative Einstellung als Abonnentin beim Thema Newsletter gerne mal in die Quere kommt. Dir rate ich jedoch unbedingt dazu dir Newsletter für dein Content-Marketing zu erschließen.

Wie siehst du Newsletter-Marketing?

Weiterführend

1. Warum du denkst, dass dein Newsletter nervt: Zwei harte Wahrheiten

2. So machst du deine Blog-Leser zu Newsletter Abonnenten

3. Erfolgreiche E-Mail-Marketing-Strategien bekannter Unternehmen und was wir von ihnen lernen können

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